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Allgemein:

Würmer können je nach Wurmart zu folgenden Symtomen bei Katzen führen:

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Blutarmut
  • Austrocknung
  • Struppiges Fell
  • Wachstumsstörungen
  • Tod

Einige Wurmarten: (siehe auch Entwurmung Hund)

Hakenwürmer (werden direkt aufgenommen oder dringen durch die Haut ein)

Spulwürmer (Welpen werden meistens schon durch die Muttermilch infiziert)
Auf dem Bild ist eine "wan-dernde Larve" im Auge eines Menschen zu erkennen, der sich durch die orale Aufnahme von Wurmeiern anstecken kann. Schäden kann eine solche Larve aber auch im ZNS und in der Muskulatur hervorrufen.

Bandwürmer, Übertragung durch infizierte Mäuse, Vögel oder Flöhe wie beim Gurkenbandwurm (Bild links),

Bandwürmer sieht man im Kot (Bandwurmglieder). Sieht aus wie Reiskorn


Der gefährliche Fuchsbandwurm ist ein ziemlich häufiger Parasit im Dünndarm von Füchsen, selten auch von Hunden und Katzen (=Endwirte)

Im Kot von Füchsen und anderen Endwirten ausgeschiedene Bandwurmeier werden von Nagetieren aufgenommen.

In diesen "Zwischenwirten" entwickelt sich ein tumorähnlich wachsendes Larvenstadium des Bandwurmes.

Werden befallene Zwischenwirte von Füchsen, Hunden oder Katzen verzehrt, ist der Entwicklungszyklus geschlossen.

Auch der Mensch kann sich zufällig mit Eiern des Fuchsbandwurmes infizieren und an dieser Infektion erkranken. Diese Krankheit wird als alveoläre Echinokokkose bezeichnet.

Die alveoläre Echinokokkose des Menschen ist eine seltene Erkrankung: in der ganzen Schweiz werden pro Jahr durchschnittlich 10 neue Fälle festgestellt, vor allem in den nördlichen Landesteilen.

Im Menschen befallen die Larvalstadien des Fuchsbandwurmes vorwiegend die Leber. Die erst viele Jahre nach der Infektion auftretenden Krankheitserscheinungen sind nicht typisch (meist Bauchschmerzen und/oder Gelbsucht). Da die Infektion zu schweren Erkrankungen und Todesfällen führen kann, ist Vorsicht angezeigt!

Als Vorsichtsmassnahmen werden empfohlen:
  • Bei der Jagd erlegte oder tot aufgefundene Füchse nur mit Plastikhandschuhen anfassen und Tiere für den Transport in Plastiksäcke verpacken.
  • Hunde, die in Fuchsbauten eingesetzt wurden, anschliessend duschen.
  • Nach der Handhabung von Füchsen die Hände gründlich waschen.
  • Waldfrüchte (Beeren, Pilze usw.), Gemüse, Salat und Fallobst vor dem Verzehr gründlich waschen und - wenn möglich - kochen. Tiefgefrieren bei -20° C tötet die Eier des Fuchsbandwurmes nicht ab (sie verlieren wahrscheinlich erst bei -80° C ihre Lebensfähigkeit).


  • Personen, die Kontakt mit infizierten Füchsen, Hunden oder Katzen hatten oder häufig mit Füchsen umgehen (z.B. bei der Jagd der Fallwild- und Kadaververwertung usw.), können auf eigene Kosten durch ihren Hausarzt vorsorgliche Blutuntersuchungen durchführen lassen. Dadurch ist es möglich, eine eventuelle Infektion frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.


Die Entwurmung der Haustiere ist sehr wichtig, da sich auch Menschen (vor allem Kinder) infizieren können (vgl. oben). Im allgemeinen gilt: alle 3-4 Monate entwurmen

Flubenol: Paste zur oralen Verabreichung (Spul-, Haken- und gewisse Bandwürmer) an zwei (bzw. drei wenn auch gegen Bandwürmer) aufeinanderfolgenden Tagen verabreichen

Stronghold: Flüssigkeit äusserlich auf die Haut aufzutragen (alle Wurmarten ausser Bandwürmer & zusätzlich gegen Ektoparasiten wie z.B. Milben)

Droncit spot-on: Flüssigkeit äusserlich auf die Haut aufzutragen (nur gegen Bandwürmer)

Profender spot-on: wirkt gegen alle Wurmarten

Drontal , Milbemax: Tabletten (wirken gegen alle Wurmarten)