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Homöopathika

- Erstes Mittel der Wahl, wenn die Verletzung gerade geschehen ist. Der Patient ist unter Schock. Folge von Stoss, Schlag, Prellung.

- Patient ist sehr berührungsempfindlich, hat Angst vor körperlicher Untersuchung und Berührung der betroffenen Stelle

- Blutstillende Wirkung

- Besserung: Wärme, Ruhe

- Verschlimmerung: Berührung

Aconitum napellus

- Erstes Mittel der Wahl bei Schockzuständen aller Art die durch Verletzung, Unfall, Verbrennung, Blutung usw. hervorgerufen wird.

- Grosse Unruhe, Todesangst, geht oder springt ruhelos umher.

Carbo vegetabilis

- Indiziert bei Verletzungen oder Unfall, wo drohendes Atemversagen im Vordergrund steht (Rauch-Gasvergiftung oder Ertrinken)

- Kollapszustand

- Starker Lufthunger, will immer frische Luft, egal wie kalt es draussen ist.

Vergiftung Arscenicum album

- Folge von verdorbenen Nahrungsmitteln, Tabak usw.

- Patient hat grosse Übelkeit, Erbrechen, starke Erschöpfung, Schwindel

- Angst und Unruhig

Nux vomica

- Folge von Medikamenten, Autoabgase (lange Fahrten in Stau)

- Übelkeit, Schwindel, Benommenheit

- Patient möchte Erbrechen aber kann nicht

Cantharis

- Erstes Mittel der Wahl bei Verbrennungen

- Sehr berührungsempfindlich

- Blasenbildung

Apis

- Besonders indiziert bei Bienenstiche
​- Sticke, Bissverletzung

Ledum

- Bissverletzungen durch andere Tiere (Hunde, Katzen, Schlangen usw.
​-Allgemein

Atmung

- Atemwege freilegen

- Atmung stimulieren, falls unregelmässige oder keine Atmung z.B. mit dem Akupunkturpunkt LG 26 oder LG 25


Blutung

- helle pulsierende Blutungen sind schlimmer (Hund hat 80-90ml pro kg KG, d.h. z.B 22kg Hund hat ca. 2 Liter)

- mit Druckverband Blutung stoppen

- falls dies nicht reicht: Abbinden der entsprechenden Gliedmasse

Verletzung

- stark verschmutzte Wunden mit viel Wasser reinigen

- kleine tiefe Verletzungen nicht unterschätzen!

Frakturen

- Unterscheidung offene/geschlossene Fraktur

- Bei geschlossenen Frakturen nichts machen, ev. stabilisierender Verband mit z.B. Holzstecken auf Zugseite

- Bei offenen Frakturen feuchte Tupfer auf Frakturstelle

Vergiftungen

- sobald Hund etwas Giftiges oder möglicherweise Giftiges gefressen hat, rasch möglichst Tierarzt konsultieren, damit der Hund zum Erbrechen gebracht werden kann.

- Gegenstände gefressen: Gefährlich sind kleine Gegenstände mit Schnur wegen Sägewirkung im Darm

- Hat Hund Gegenstand geschluckt >> Hund füttern bis er beim Tierarzt ist (Magenentleerung wird so verzögert)

- Wenn es mehr als 6 - 7 Std her ist seit möglicher Giftaufnahme: dann wichtige Infos für Tierarzt abklären: Welches Gift? Wann? Wie viel? Ev. Verpackung oder Beizettel mitnehmen.

- Schokolade: je dunkler desto gefährlicher, 300mg Theobromin  pro kg KG kann es für den Hund tödlich sein, z.B. ein Cocker Spaniel kann nach dem Verzehr von 3 Tafeln Schokolade sterben.
In 100g Schokolade sind je nach Kakaogehalt und Schokoladensorte zwischen 140-1500mg Theobromin enthalten (Milchschokolade 140-210mg/100g, Koch- oder Bitterschokolade 1370-1580mg/100g, Kakaopulver 1400-2000mg/100g).

Schlangen

- in unserer Gegen sind 3 Vipern-Arten (Kreuzotter (nur wenig Gift), Aspisviper, Sandotter) und Trugnatter von Bedeutung

- folgende Symptome können auftreten: Gerinnungstörung, Kreislaufschock, lokale Gewebeschädigung, welche zu Schwellung und Schmerzen führt

- der Biss der Trugnatter kann für kleinere Haustieren bedrohlich sein, da zusätzlich mit Symptomen wie Lähmung und Atemnot zu rechnen ist.

- Sofortmassnahmen: Extremität ruhig stellen (ev. mit Schiene), ev. kühlende Umschläge (kein Eis)

- Extremitäten nicht abbinden

- Massnahmen an der Bissstelle sind kontraindiziert: keine Aussaugen, kein Einschneiden, keine Medikamente lokal