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Die Hengstkastration führen wir  ambulant am liegenden Tier durch. Nach einer tiefen Sedation (=Beruhigungsspritze) ins Blut erhält das Pferd die eigentliche Narkose, die in der Regel 20 bis 30 Minuten anhält. Während dieser Zeit wird dem Hengst der Hodensack eröffnet, die bedeckten Hoden abgebunden und abgeschnitten und die Wunde entsprechend mit Medikamenten versorgt. Der Schnitt des Hodensackes wird nicht genäht, damit das Wundsekret gut ablaufen kann. Nach etwa einer halben Stunde steht das Tier wieder auf. Mit dieser Operationsmethode haben wir durchwegs gute Erfahrungen gemacht. Schwellungen sind sehr selten und der Heilungsverlauf ist sehr rasch.